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Die Lehren aus dem Koreakrieg für die Schweizer Armee

Vorschau auf den Vortrag vom 18. Januar 2017

Im ersten Anlass der Vortragsreihe 2017 des Vereins Schweizer Armeemuseum (VSAM) werden Erkenntnisse aus dem Koreakrieg 1950-53 vermittelt. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Lehren dieses Krieges für die Schweizer Armee gelegt.

Gleich mit einem hochkarätigen Referat startet der Verein Schweizer Armeemuseum das neue Jahr. Gerhard Wyss als fundierter Kenner der militärischen Planungen der Schweizer Armee analysiert, wie der Koreakrieg von 1950-53 unsere Kriegsvorbereitungen beeinflusste. Der rund einstündige Vortrag wird nach einer allgemeinen Einführung in die Militärgeografie die Besonderheiten der Umwelt und Militärgeografie Koreas – welche für den Krieg entscheidend waren – darstellen. Ziel ist, die Kriegslehren, vor allem bezüglich des Einsatzes von Infanterie, Panzertruppen, Artillerie und Luftwaffe für die Schweizer Armee herausarbeiten. Der Vortrag ist allgemein verständlich gehalten und bedarf keiner besonderen militärischen Kenntnisse. Auch für Kenner von Korea sollte er einige durchaus neue Erkenntnisse bieten.

Der Referent: Gerhard Wyss, ehemaliger Chef Sektion Führungs- und Kampfbauten Untergruppe Operationen

Treffpunkt: Mittwoch, 18. Januar, 18.50 Uhr, Parkplatz Soldatenstube 3 Tannen an der Allmendstrasse Thun (Zuweisung der Parkplätze vor Ort) – Anreise vom Bahnhof Thun mit Buslinie 4 bis Haltestelle Kleine Allmend. Der Vortrag findet wie üblich im Filmsaal der Instandhaltungschule 50 in der AKLA statt.

Im November/Dezember 1950 litten beide Kriegsparteien unter arktischer Kälte, am Yalu ca. – 35 Grad Celsius, und tiefem Schnee.

Die militärstrategische Lage Koreas zwischen China im Norden, Russland im Nordosten und Japan im Südosten führte dazu, dass das Land während Jahrhunderten, besonders im 20. Jahrhundert, zum Spielball dieser Mächte wurde.