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Der Militäreisenbahndienst (MED)

Vorschau auf den Vortrag vom 20. November 2019

Das Flügelrad in der Armee

 Für Transporte hat auch die Armee die Bahn in ihrem Konzept eingebunden. Was der Militäreisenbahndienst leistete und wie der Schienentransport heute beurteilt wird, erzählt ein Kenner der Materie am 20. November in Thun.

Die Schweiz ist unbestritten ein Bahnland. Eine richtige Euphorie war nach der Gründung des Bundesstaates zu spüren, dann folgte die Katerstimmung gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Die Rolle des Militäreisenbahndienstes als wichtiger Transportzweig hat sich bereits früh auch auf die Armee ausgewirkt. Am 20. November wird Oberst aD Hans-Kaspar Dick (Münchenbuchsee), seines Zeichens mehrere Jahre Kommandant des Militäreisenbahndienstes (MED), einen Abriss der Entwicklung der Bahnen und des militärischen Eisenbahndienstes von 1847 bis heute vermitteln. Deutliches Kennzeichen der Angehörigen des Militäreisenbahndienstes wurde – in Analogie zum zivilen Signet der Schweizerischen Bundesbahnen – das geflügelte Speichenrad. Der Referent beleuchtet in seinem Vortrag beim Verein Schweizer Armeemuseum die wechselvolle Geschichte der im 19. und 20. Jahrhundert und die Leistungen des MED in drei Kriegen (1870 -1945) und wo die Armee heute in Bezug auf den schienengebundenen Transport steht.

Treffpunkt: Mittwoch, 20. November 2019, 18.50 Uhr, Bundesparkplatz hinter dem Restaurant Bellevue, Schwäbisstrasse 56, 3613 Steffisburg – Anreise ab Bahnhof Thun mit Buslinie 4 bis Station Hauptkaserne oder Dufourkaserne (ca. 10 Minuten Fussweg über Regiebrücke) oder 5 Minuten ab Bahnhof Schwäbis.

- Der SBB-Werbespruch «für Güter die Bahn» hat auch in der Armee Wirkung gezeigt. © zvg