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Tarnbekleidung in der Schweizer Armee

Vorschau auf den Vortrag vom 15. Dezember 2011

Früher trugen Soldaten im Feld farbige Uniformen oder zumindest farblich gekennzeichnete Kleidungsstücke. Einerseits konnten so eigene von feindlichen Truppen unterschieden werden, andererseits sah das natürlich beeindruckend aus. Während langen Jahren dominierte die Farbe Feldgrau oder Feldgrün, bevor gesprenkelte Tarnanzüge eingeführt wurden. Diese sind heute praktisch überall in der Welt Standardbekleidung des Soldaten.

Wie sich die verschiedenen Stufen der Tarnungen für Soldaten in der Schweiz entwickelt haben, wird am Donnerstag, 15. Dezember Andreas Laubacher, ein Uniformenspezialist der Stiftung HAM, ausführen. Dabei werden schwergewichtig die eingeführten Tarnbekleidungen bis in die 1990er-Jahre behandelt.

Treffpunkt 18.50 Uhr, Eingangstor RUAG vor Uttigenstrasse 19, Thun

Die Zelteinheit 01/34, lange Zeit die einzige individuelle Tarnung des Schweizer Soldaten, hier an einem Radfahrer nach 1936.

Der Kampfanzug 61, die erste Variante des typischen Kleidungsstückes, hier ein Oberleutnant um 1965.